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Konkurrenzausspähung

Aufgabenstellung: Die Anlagenbaufirma B., eigentlich unangefochtener Marktführer, hat bereits die 5. große Ausschreibung hintereinander gegen denselben Konkurrenten verloren. Der unterlegene Bieter war jedes Mal nur etwa 10.000 - 15.000 EUR teurer - in Ausschreibungen, bei denen es um Millionen geht, ein im Prinzip lächerlicher Betrag. Gerade noch rechtzeitig schöpft die Geschäftsleitung Verdacht und beauftragt das Detektivunternehmen MSI die Vorgänge zu klären. Garantien über strengste Vertraulichkeit überzeugen die Geschäftsleitung davon, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

Lösung: In Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung wird von den MSI-Sicherheitsberatern eine Analyse der strategisch relevanten Bereiche im Unternehmen ausgearbeitet. Wie meist üblich stellen sich auch bei der Anlagenbaufirma B. die 2 Hauptkonferenzräume sowie das Büro des CFO als Risiko-Hotspots heraus. Bei einem im Sinne des Abhörschutzes durchgeführtem Sweep wird im Zwischenfußboden beider Konferenzräume eine ortsfremde Verkabelung samt hochempfindlicher Körperschallmikrofone entdeckt. Das Diktiergerät, dass die Signale beider Mikrofone geräuschgesteuert aufzeichnet, ist unter einer EDV-Bodensteckdose im Raum nebenan installiert. Es hatte knappe 20 Stunden an hochsensiblen Gesprächen aufgezeichnet - und somit gerade mal 8% seiner Speicherkapazität ausgenutzt. Um den Schuldigen zu finden wird in der Zwischendecke eine Gegenüberwachung in Form einer versteckten Videoanlage installiert sowie das jetzt markierte Diktiergerät wieder an "seinen" Platz gelegt.

Bereits am 2. Abend kann ein Mitarbeiter, der offiziell nur ein paar vergessene Akten aus dem Büro holen wollte, dank Videoaufzeichnung beim Austauschen des Diktiergerätes identifiziert werden. Eine auf dem Mitarbeiter-PC durchgeführte IT-Forensik-Analyse kann einwandfrei causenrelevanten Kontakt zwischen dem verdächtigten Mitarbeiter und dem Konkurrenzunternehmen nachweisen. Die Geschäftsleitung beschließt innerhalb eines Tages die fristlose Entlassung des Mitarbeiters und beauftragt den Rechtsbeistand mit dem Einklagen sämtlicher Detektivkosten vom Verursacher im Regressweg.




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