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Abhörschutz

Aus der Industriespionage kennt man elektronische Abhörgeräte schon seit längerem, mittlerweile finden sie aber auch immer wieder im privaten Bereich Anwendung.

Unser erfahrenes "Sweep-Team" beseitigt mit Hilfe von modernster Technik alle "Wanzen" in ihren Räumlichkeiten.

Um die Störung von relevanten operativen sowie strategischen Prozessen mit höchstmöglicher Wahrscheinlichkeit ausschließen zu können wird jeder Schritt in vollem Einklang mit den Ansprechpartnern koordiniert.

Ein Sweep-Team besteht grundsätzlich aus zwei Technikern plus umfangreiches Equipment und wird mit EUR 390,-/h exkl. USt. in Rechnung gestellt. Beachten Sie bitte hierzu auch unser Kostenbeispiel zum Thema Sweep / Abhörschutz.

Der Aufwand für den Sweep bestimmt sich durch verschiedene Faktoren:
  • An- und Abfahrtszeit
  • Anzahl und Fläche der zu untersuchenden Räume
  • Ausstattung der Räume - je mehr Möbel, Zwischendecken, Kabelkanäle etc. vorhanden sind desto mehr Aufwand
  • sind die umliegenden (neben/unter/über dem Gefahrenbereich liegenden) Räume zugänglich
  • Bedrohungsszenario - je professioneller der zu erwartende Gegner ist desto tiefer muss die Untersuchung gehen
Grundsätzlich macht es i.A. keinen Sinn, ganze Bürogebäude auf Abhöreinrichtungen zu untersuchen, stattdessen werden meist in der Vorbesprechung mit dem Auftraggeber die besonders gefährdeten Bereiche festgelegt und in einem ersten Schritt nur diese untersucht.

Sweeps sind zu einem großen Teil eine manuelle Tätigkeit - insbes. kabelgebundene oder aufzeichnende Abhörgeräte können nur durch entsprechende visuelle Inspektion gefunden werden. Sofern mit dem Auftraggeber nicht anders vereinbart werden pro Raum folgende Tätigkeiten durchgeführt:
  • Foto-Dokumentation Ist-Zustand
  • Erstellung einer Spektralanalyse, Vergleich mit einer Referenz-Spektralanalyse, Überprüfung event. Abweichungen (neuer Signale)
  • Detaillierte Überprüfung aller Wände, Böden und Gegenstände mittels Frequenzzähler und Allbandempfänger
  • Detaillierte Überprüfung aller Wände, Böden und Gegenstände mittels Wärmebildkamera
  • Öffnung und visuelle Inspektion aller Kabelkanäle, Rohrschächte, Kabelauslässe, Steckdosen, elektrischer Geräte etc.
  • Untersuchung aller Hohlräume mittels Endoskopkamera
  • Überprüfung der Anschlüsse aller Computer
  • Überprüfung der Außenseite aller Fenster
  • Wiederherstellen Ist-Zustand
Nicht geöffnet werden elektronische Geräte wie Stereoanlagen, Fernseher etc., sowie nur zerstörend untersuchbare Verkleidungen; d.h., wir können nicht garantieren ob dort nicht noch (z.B. kabelgebundene) Abhörvorrichtungen vorhanden sind, die z.B. bereits bei länger zurückliegenden Umbaumaßnahmen angebracht wurden.

Ein Sweep stellt niemals eine 100%-ige Garantie dar, da auch andere Möglichkeiten (Lasermikrofone gegen Scheiben, Stethoskopmikrofone an Scheiben oder Wänden, mitgebrachte oder kurzfristig deponierte Aufzeichnungsgeräte, Wanzen oder Bug-Handys etc.) denkbar sind.

Weiters hält ein Sweep immer nur eine Momentaufnahme fest, d.h., ermöglicht nur eine Beurteilung der Lage zum Zeitpunkt seiner Durchführung, weshalb es sinnvoll ist, die Prozedur in regelmäßigen Zeitabständen und event. auch vor und während wichtiger Besprechungen zu wiederholen.

Ergänzend zu den passiven (erkennenden) Maßnahmen sind ebenso aktive Gegenmaßnahmen denkbar (Rauschgeneratoren zur aktiven Abwehr von Richt-, Laser- und Stethoskopmikrofonen, Jammer zur Verhinderung des Einsatzes von Wanzen und Bug-Handys, Abschirmungen etc.); entsprechende Angebote können wir Ihnen gerne unterbreiten.

Einen nicht zu unterschätzenden Risikofaktor stellen die EDV-Systeme dar, meist ist es sinnvoll, auch diesen Bereich einer intensiven Prüfung zu unterziehen.

detektivarbeit
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